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Never not performing: Humankapital und die neoliberale Hochschule

Die Gesellschaftsdiagnose der "Wissensgesellschaft" beschreibt einen ökonomischen Strukturwandel von der industriellen Produktion hin zu einer "wissensbasierten Ökonomie" – eine Entwicklung, die auch vor den Hochschulen nicht halt macht. In dieser Gemengelage lassen sich die Konturen eines “unternehmerischen Selbst” (Bröckling) ablesen – das “Kompetenz-Subjekt” ist kreativ, flexibel und adaptiv. Im Kontext der Universität ist diese Logik des “Never not performing” tagtäglich sicht- und spürbar. In dieser Session wollen wir gemeinsam die Relevanz von Humankapital, Neoliberalisierung und generellen Tendenzen der Ökonomisierung des Sozialen im Kontext der Hochschule ausloten.

Es ist kein Vorwissen notwendig. Direkt vor dieser Sitzung wird eine Sitzung mit Einführung in das Werk von Foucault (Biopolitik, Humankapital, Neoliberalismus) und einer gemeinsamen Textlektüre und -diskussion angeboten, die auch allen offensteht (10-12 Uhr c.t.). In dieser Sitzung von 12-14 Uhr c.t. wollen wir dann von einer kurzen Zusammenfassung  der vorherigen Sitzung die Logik des “Never not performing” kritisch diskutieren.

Organisation: Vicky Kluzik mit Gästen

Raum tba.

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21. November

Fachbereichsübergreifender Austausch des wissenschaftlichen & Administrativen Personals (Mittelbau + ATMs + Professor*innen)

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21. November

Wie geht es weiter? Plenum zum Abschluss der Aktionswoche